Beim Rennrad fahren gutes tun!

 

Die Radsportfreunde Edewecht beteiligen sich an der Spendenaktion „Kilometer für Kinder“ zugunsten der Deutschen Kinderkrebsstiftung. Die Aktion wurde von Burkard Hein aus Ostercappeln ins Leben gerufen. Sein Antrieb liegt darin, die Freude am Radsport mit der Hilfe für kranke Kinder zu verbinden. Ein Leitmotiv dieser Aktion lautet „Sich bewegen um etwas zu bewegen“. Dazu wird pro gefahrenem Kilometer 1 Cent gespendet, das bedeutet also 10 € pro 1000 Kilometer. Im Radsportnetzwerk „Strava“ beteiligen sich 1280 Radsportler an der Aktion, bis zum 01.08.2017 wurden bereits mehr als 2.500.000 Kilometer gefahren.

 

Über die sozialen Medien, unter anderem auch Facebook wird die Aktion immer weiter verbreitet, so stießen auch die Radsportfreunde Edewecht daraus und haben gleich in voller Mannschaftsstärke das Aktionstrikot geordert. Der Trikothersteller Owayo aus Deutschland produziert die Trikots kostengünstig und steuert noch 5 € pro verkauftem Trikot als Spende bei.

 

 

Am 30.07.2017 wurde eine Sonntagsausfahrt im Zeichen der Initiative gefahren. Das weiß-rote Vereinstrikot wurde wahlweise gegen das weiße oder schwarze Trikot der Deutschen Kinderkrebsstiftung getauscht. Die Trikots wurden auf der Döpke-Runde präsentiert, natürlich geht die Aktion weiter. Die Radsportfreunde freuen sich mit ihrem Hobby gutes zu tun und kranke Kinder zu unterstützen.

Am Ende doch noch Regen

 

Am 08. Juli 2017 fand die erste von den Radsportfreunden Edewecht ausgerichtete Veranstaltung statt, die geführte Tour auf der Döpke-Runde. Lange wurde geplant und dem Tag entgegengefiebert. Ein wenig gebibbert wurde natürlich auch, „Ist alles gut organisiert?“, und vor allem „Wie wird das Wetter?“ waren die Fragen die in den Köpfen herumschwirrten.

 

Am Samstagmorgen zeigte sich der Himmel dunkelgrau bewölkt und leicht regnerisch, nicht so gut für Kurzentschlossene, die dann wahrscheinlich doch lieber zu Hause blieben. Gegen 9 Uhr morgens verzogen sich dann aber die Wolken und die Sonne kam raus, kurz bevor die ersten Teilnehmer in Jeddeloh II eintrafen. Die Radsportfreunde freuten sich über Sportler aus dem ganzen Bezirk die sich aufgemacht hatten um gemeinsam Rennrad zu fahren. Neben Edewechter Fahrern, welche die Gruppe führten, waren Radsportler aus Zetel, Goldenstedt (mit dem Rad angereist), Aurich, Oldenburg und der Gemeinde Edewecht dabei. Pünktlich um 10 Uhr gab Klaus nach einer kurzen Ansprache das Startsignal, als Führer waren Holger, Ralf und Rainer von den Radsportfreunden dabei. Die Strecke führte zunächst von Jeddeloh II nach Edewecht, über den Göhlen nach Scheps und dann in Richtung Bösel. Wegen einer Baustelle musste kurzzeitig in Garrel abgesessen werden, dann war auch schon die Verpflegungsstation erreicht. Nach kurzer Stärkung ging es dann den üblichen Weg über Varrelbusch, Garrel und Petersdorf zurück nach Jeddeloh. Kurz vor dem Ende kam dann doch noch der Regen, welcher die Radsportler unterwegs weitgehend verschont hatte. Am Ziel gab es dann Kaffee und Kuchen, wer wollte konnte sich auch mit frisch gegrillter Bratwurst stärken.

 

Insgesamt konnte ein positives Fazit gezogen werden, einige Kleinigkeiten können noch verbessert werden. Im nächsten Jahr zieht die Veranstaltung auf den Sonntag um, um noch mehr Sportlern die Gelegenheit zum Start zu geben. Am 08. Juli 2018 wird dann das Ammerland mit dem Rennrad erobert, die Strecke wird dann ca. 84  Kilometer lang sein.

 

 

Ein besonderer Dank gilt dem SSV Jeddeloh II, welcher sein Vereinsheim und die Duschen für die Veranstaltung zur Verfügung gestellt hat.

Marathon Zeit für die Radsportfreunde

 

Zu Pfingsten ging es für die Radsportfreunde Edewecht schon Gewohnheitsgemäß in die Rhön nach Bimbach zum Rhönradmarathon. Am Samstag nahmen Peter, Holger, Ralf und Rainer bereits die 156 Kilometer lange und mit 2500 Höhenmetern gespickte RTF-Strecke unter die Räder. Am Sonntag sollte dann die 115 Kilometer lange und mit ca. 2000 Höhenmetern versehene Strecke folgen.

 

Klaus und Reinhold haben ihre Kräfte am Samstag noch geschont um am Sonntag am Marathon teilzunehmen. Reinhold nahm die lange Strecke von 248 km und über 4000 Höhenmetern unter die Räder, Klaus begnügte sich mit der „nur“ 220 Kilometer langen Runde mit 3500 Höhenmetern. Das Wetter meinte es leider nicht gut mit den Startern, die bereits angemeldeten Pfingst-Unwetter schlugen leider zu, so dass die ersten 4 Stunden bei Starkregen und Temperaturen unter 10°C gefahren werden musste. Trotz dieser Hindernisse erreichten alle gut das Ziel.

 

Nur ein Wochenende später reiste Klaus nach Bielefeld um dort am 1. Teuto-Panorama Radmarathon im Rahmen der Alpecin-Cycling-Days teilzunehmen. Dieser Radmarathon gehört, genau wie der in Bimbach zur Serie des Radmarathon Cups Deutschland. Bei diesmal besseren Wetterverhältnissen hatte Klaus 232 Kilometer und wieder knapp 3000 Höhenmeter zu bewältigen. Leider war die Strecke nicht gut beschildert, so dass einige Sportler sich verfuhren.

 

 

Jetzt bereiten sich die Radsportfreunde Edewecht auf ihre Veranstaltung am 08. Juli 2017 vor. Dann wird die Permanente Strecke „Döpke-Runde“ als geführte Tour angeboten. Start ist um 10:00 Uhr beim Vereinsheim des SSV Jeddeloh 2 an der Wischenstraße. Es ist geplant in zwei Gruppen zu fahren, eine ca 27-29 km/h und die zweite 29-31 km/h schnell.

The same procedure as every year

 

 

Am 02. April starteten die Radsportfreunde Edewecht offiziell in die Saison, bereits im Februar und März hatten sich die Radsportler sporadisch zu gemeinsamen Ausfahrten getroffen. Im Winter wurde die sonntägliche Ausfahrt durch eine Indoor Cycling Einheit im Aktiv Fitnessclub ersetzt.

 

Wie an (fast) jedem Sonntag wurde die Döpke-Runde unter die Räder genommen. Bei bestem Radsportwetter starteten 11 Rennradfahrer in die neue Saison, darunter auch 2 Gäste des Edewechter Tri-Teams. Beim Frischehof Döpke in Varrelbusch wurde eine wohlverdiente Pause eingelegt, bevor es mit neuer Kraft bei Rückenwind wieder in Richtung Edewecht ging. Bis in den Oktober finden nun wieder die sonntäglichen Ausfahrten mit Start und Ziel beim Aktiv Fitnessclub in Edewecht statt, Ausnahmen sind wegen der Teilnahme an Veranstaltungen möglich.

 

In diesem Jahr haben die Radsportfreunde erstmalig zwei Permanente RTF Strecken gemeldet, zum einen die Döpke-Runde und dann noch eine Ammerland-Runde. Wertungskarteninhaber können für das Abfahren dieser Strecken 2 Punkte bekommen, den Link zum GPS Track sowie weitere Infos gibt es auf der Homepage.

 

 

Am 08. Juli wird die Döpke-Runde als geführte Permanente angeboten. Gegen ein Startgeld von 3 € kann die Runde, geführt von einem Mitglied der Radsportfreunde, abgefahren werden. Auch hier gibt es natürlich Punkte für die Wertungskarteninhaber. Start und Ziel wird dann allerdings nach Jeddeloh II verlegt. Weitere Infos folgen.

Vorschau auf 2017

 

Im Jahr 2017 haben die Radsportfreunde Edewecht einiges vor. Zum einen wurden zum ersten Mal in der Geschichte des Vereins zwei Permanenten gemeldet und zum anderen wird die Döpke-Runde am 08.07.2017 als geführte Permanente angeboten. Wenn alles gut läuft soll im Jahr 2018 eine RTF ausgerichtet werden.

 

Zur Zeit halten sich die Radsportler meist individuell Fit. Seit November wird sonntags um 10:15 gemeinsam beim Indoor Cycling im Aktiv Fitnessclub Edewecht geschwitzt. Dies wird auch noch im Januar und Februar fortgesetzt, bevor es an der Zeit ist wieder über den Asphalt zu rollen. 

Sommerbiathlon 2017

 

Am 18.09.2016 fand in Rostrup zum 18. Mal ein Sommerbiathlon-Wettbewerb statt. Wie schon in den Vorjahren gingen die Radsportfreunde Edewecht in der offenen Klasse an den Start. Hier mussten insgesamt 3 mal 1000 Meter gelaufen und dazwischen 2 mal 5 Schuss abgegeben werden. Die Staffeln in der Besetzung Holger, Ralf, Reiner und Reinhold, Klaus, Tina hatten viel Spaß aber nicht all zu viele Treffer zu verzeichnen. Trotzdem war es eine nette Abwechslung zum Rennradfahren.

 

Mehr Fotos findet ihr auf unserer Facebookseite!

Ötztaler Radmarathon

 

Erfahrungsbericht von Klaus Fehn zum 36. Ötztaler Radmarathon 2016

 

Seit ungefähr 5 Jahren beschäftige ich mich mit dem Ötztaler Radmarathon, seiner Historie, die darum entstandenen Geschichten und natürlich dem Streckenprofil von 238 km und 5500 Höhenmetern.  Wenn man sich derart mit einem Ereignis identifiziert,  will man natürlich auch diese unglaubliche Herausforderung selber einmal annehmen. Nun ist es nicht so einfach sich dieser Aufgabe zu stellen, da das Teilnehmerfeld auf 5000 Teilnehmer begrenzt wird und bei gut 25.000 Anmeldungen das Starterfeld im Losverfahren ermittelt wird. Die ersten drei Jahre hatte sich die Losfee andere Sportler ausgesucht, so dass ich erst im vierten Anlauf (im Jahr 2015) den ersehnten Startplatz beim 35. Ötztaler Radmarathon ergatterte. Um eine solche Anforderung auch erfolgreich bestehen zu können, hatte ich in den letzten 2 Jahren mein Gewicht von 112 kg auf 94 kg reduziert. Nach guter Vorbereitung 2015, 5.000 gefahrene Trainingskilometer im Gepäck und voller Euphorie, startete ich auf nach Sölden-Österreich um mich der Herausforderung zu stellen. Nach dem dritten von vier Bergen musste ich mir allerdings eingestehen, dass 94 kg auf den Hüften, sowie 53 Jahre auf dem Buckel, nicht das optimale Profil eines Radrennfahrers ist, der den Ötztaler Radmarathon bezwingen will. Die Zeitvorgabe konnte ich am Jaufenpass nicht erfüllen. Ich wurde, wie ca. 1000 andere auch, aus dem Rennen genommen und mit dem Besenwagen zurück nach Sölden gefahren.

 

2016 sollte alles anders werden. Ich war zwar nicht jünger geworden, hatte aber nochmals 4 kg abgenommen und wollte mir meinen Traum mindestens einmal erfüllen. Diese Strecke mit diesem schweren Profil bezwungen zu haben, muss ein unglaubliches Gefühl sein, welches man sich für kein Geld der Welt kaufen kann. Trotz Pech bei der Verlosung bekam ich noch einen Startplatz beim 36. Ötztaler Radmarathon. Die Vorbereitung lief alles andere als optimal, da ich aus gesundheitlichen Gründen 3 Monate pausieren musste. Ich versuchte noch irgendwie auf 5000 Trainingskilometer zu kommen und intensivierte auch noch mein Bergtraining. Da ich einen Teil der Strecke nun kannte, war ich mir fast sicher bei der holprigen Vorbereitung es wieder nicht zu schaffen, wollte aber so weit fahren wie möglich.

 

Der Startschuss erfolgte um 06:45 Uhr. Die ersten 32 km ging es leicht abschüssig bis nach Ötz, hier wurden Geschwindigkeiten bis 75 km/h erreicht. Bei 5000 Startern ist hier höchste Konzentration, wie allerdings auch bei allen anderen Abfahrten, gefordert. Danach folgte der 18,5 km lange Anstieg mit bis zu 18 prozentiger Steigung zum Kühtai. Hier lief es vom Gefühl her für mich wesentlich besser als letztes Jahr. Ich konnte die Geschwindigkeit des Feldes gut mitfahren, die nochmalige Gewichtsreduktion machte sich hier bezahlt. Leider erwischte mich die Defekthexe kurz vorm Gipfel (Reifenschaden) und ich verlor gute 20 Minuten bei der Reparatur. Für Jemanden der gegenüber dem letzten Jahr 30 Minuten aufholen musste und dann nochmal 20 Minuten draufgepackt bekommt, war das schon ein mittelschwerer Dämpfer. Mit einer Menge Respekt aber auch Entschlossenheit ging es in die 15km lange Abfahrt, bei der Geschwindigkeiten bis 100 km/h erreicht wurden. Im Anschluss ging es weiter durch Innsbruck, wo etliche Zuschauer am Straßenrand die Akteure anfeuerten. Hier konnte ich, wie auch im anschließenden 39 km langen Anstieg,  wieder gut im Feld mitfahren. Da es aber für den Brenner und auch für den anschließenden Jaufenpass jeweils eine Zeitvorgabe gab, die es einzuhalten galt, wurde es aufgrund des Reifenschadens nochmals wieder eng für mich.

 

Konnte ich die Zeitvorgabe für den Brenner noch gut einhalten, war ich mir im Klaren, dass es bei der Vorgabe für den Jaufenpass auf jede Minute ankommt. Nach der 19km langen Abfahrt vom Brenner, ging es auch gleich in den 16 km langen Anstieg zum Jaufenpass. Hier erwarteten uns Steigungen bis 12%. Wie voraus gesagt erreichte ich den Gipfel des Jaufenpasses 2 Minuten vor Ablauf des Zeitfensters. Körperlich hatte ich nun alles gegeben und hoffte mich in der folgenden 22km langen Abfahrt etwas zu erholen. Hoffnung stirbt bekanntlich zuletzt, erfüllt sich aber leider nicht immer. Wie auch in meinem Fall. Nach gefahrenen 183km und drei Bergen war ich kräftemäßig am Ende. Der Kopf konnte sich nicht vorstellen, der Körper wollte nicht mehr, in den letzten Anstieg hoch zum Timmelssjoch, 28km bei bis zu 14% Steigungen, fahren. Einzig ein Gedanke trieb die Pedale noch nach vorne, es ist doch nur noch ein Berg, der letzte. Aber wie gesagt wenn alles am Körper weh tut, die Sonne im Anstieg eine Temperatur von guten 35 Grad erzeugt, gefühlte 45 Grad, wird es schwer Körper und Geist zu überzeugen weiter zu fahren. Ich teilte mir den Anstieg in Teilstücke ein um nicht das große Ganze als unüberwindbar zu sehen. Sondern versuchte erstmal nur diesen Abschnitt zu fahren, um mir danach wieder ein neues Ziel zu setzen. So wurden aus dem großen Ganzen viele kleine Erfolge, die zum großen Erfolg führen sollten.

 

Auch für das Timmelsjoch gab es eine Zeitvorgabe. Alle Fahrer die nicht bis 19:30 Uhr am Gipfel sind werden disqualifiziert. Eine Vorsichtsmaßnahme, weil die anschließende Abfahrt im Dunkeln zu gefährlich wird. Irgendwie schaffte ich es bis zur letzten Verpflegungsstation und ab da wurde mir bewusst, dass ich es dieses Jahr schaffen würde. Jetzt waren es nur noch 4 km bis zum Gipfel. Das Zeitfenster für mich war gut, es würde tatsächlich reichen. Die letzten 4 km bis zum Gipfel gibt man nicht mehr auf! In diesem Moment kam das erste Mal so etwas wie ein Glücksgefühl auf. Am Gipfel angekommen hatte ich noch 30 Minuten Vorsprung vor dem Besenwagen. Ich stellte mein Rennrad beiseite und genoss den Augenblick, der voller Emotionen war. Jetzt war es tatsächlich da, das Gefühl, welches man sich für kein Geld der Welt kaufen kann. Unbegreiflich, ich hatte es geschafft! Vier Stunden zurück hätte ich mir diesen Augenblick nicht vorstellen können. Jetzt musste ich noch 35 km bergab bis ins Ziel fahren. Die Abfahrt wurde leider nochmal durch ein aufkommendes Gewitter mit Platzregen und Temperatursturz, die Temperatur fiel bis unter 5 Grad, dramatisch. Mit gewaltigen Blitzen wurde die Abfahrt zu einem wahren Abenteuer.

 

Da war es endlich!

Das Ortsschild Sölden und die Zieleinfahrt.

 

Obwohl es fürchterlich regnete, mir das Wasser aus den Schuhen lief, standen im Ziel die Zuschauer seid Stunden und feierten jeden einzelnen Fahrer, der das Ziel erreichte. Nach 13 Stunden und 10 Minuten war mein Traum Wirklichkeit. Dieses Gefühl lässt sich nicht beschreiben, man muss es einfach selber erlebt haben. 

 

 

Sommer in Deutschland ...

 

Man kann sich sicher darüber streiten ob der Sommer ein Sommer war oder nur ein Frühling der in den Herbst übergeht. Die Radsportfreunde trotzten dem Wetter und fuhren bei vielen Touren, sowohl Vereinsintern, als auch bei Veranstaltungen. Im Juli wurden u.a. die Adlerrunde in Goslar und der Engteraner Wadenkneifer besucht. Zusätzlich wurde bei einem Grillabend einiges für die Saison 2017 besprochen.

Im August waren die Radsportfreunde fast vollzählig bei der Muskeltour in Westerstede am Start. Bei Touren nach Dangast, Dötlingen und Esterwegen wurde die 100 Kilometer-Marke überschritten.

Bevor wieder die langen Trikots und Hosen aus dem Schrank geholt werden müssen stehen hoffentlich noch einige schöne Touren in kurz/kurz an.

Fotoshooting der Radsportfreunde Edewecht

 

Am 11.06.2016 fand ein Fotoshooting statt, bei dem Fotos in verschiedenen Formationen, etc. gemacht wurden. Fotografiert wurde zuerst auf der Vegesacker Straße in Jeddeloh I und später noch Am Kanal in Jeddeloh II. Die Bilder werden in den nächsten Wochen auf der Homepage und auf Facebook zusehen sein. Fotograf war Gunnar Hunger, Hobbyfotograf und selbst aktiver Radsportler bei der RRG Bremen.

Veranstaltungen im Mai

 

Im Mai nahmen die Radsportfreunde Edewecht neben dem Rhön Radmarathon und der Mecklenburger Seenrunde an folgenden Veranstaltungen teil:

 

Roland RTF Bremen

23. Delmenhorster RTF

Zwischen den Meeren "Die Fischbrötchentour" Zetel

2 Seen Marathon Korbach

Mecklenburger Seenrunde 2016

 

Am 28.05. nahmen Katrin und Tina an der Mecklenburger Seenrunde teil. Sie fuhren die 308 Kilometer lange Strecke in 11 Stunden und 16 Minuten zusammen mit den Sportkameraden von Radsport Himmelpforten.

Im Zeichen der kalten Sophie

 

Der Wahlspruch des RSC 77 Bimbach „Pfingsten fährt man in Bimbach“ traf dieses Jahr auch wieder auf die Radsportfreunde Edewecht zu. Bereits zum vierten Mal fuhren die Edewechter in die Rhön nach Hessen um sich an den Bergen des Mittelgebirges zu messen.

 

Am Freitag fuhren Katrin und Tina los, sie wollten in diesem Jahr „nur“ die RTF Strecken fahren und nicht die langen Marathonstrecken. Dafür wollten sie an zwei Tagen die Straßen Hessens unter die Räder, es gab auch einen kleinen Abstecher nach Thüringen, nehmen. Am Samstag stand die 154 km Strecke auf dem Plan. Aufgrund der niedrigen Temperaturen entschieden sich die zwei spontan auf die 110 km Strecke zu verkürzen. Trotzdem kamen 1700 Höhenmeter zusammen. Am Abend gab es dann ein gemeinsames Abendessen mit Holger, Klaus, Peter und Ralf, die am Sonntag die Marathonstrecken fahren wollten.

 

Am Sonntag startete zuerst Klaus, er hatte sich die 216 Kilometer mit 3700 Höhenmetern vorgenommen. Gegen 7 Uhr machten sich dann bei 1,5°C Peter, Ralf und Holger auf den Weg die 186 Kilometer und 2700 Höhenmeter zu fahren. Für alle Starter des Marathons wurde der Tag zu einer wahren Kraftprobe. Neben den eisigen Temperaturen kamen später auch noch Regen, Schnee und Hagel hinzu. Dieses Wetter mit niedrigen Temperaturen und dem unbeständigen Wetter machten vor allem die Auswahl der Bekleidung schwer. Schnell kann es bergauf zu warm werden, während man auf der Abfahrt zu frieren beginnt. Am Ende des Tages erreichten alle durchgefroren aber dennoch froh das Ziel.

 

Im Jahr 2017 werden die Radsportfreunde Edewecht ihr fünfjähriges Jubiläum in Bimbach feiern.

Ab in den Süden

 

Am 11.April stiegen zuerst Katrin und Tina in das Flugzeug Richtung Mallorca. Für 10 Tage hieß es nun raus aus dem Winter und rein in den Frühling. Mallorca hielt was sich die beiden Sportlerinnen versprochen hatten, Temperaturen zwischen 20°C und 25°C und ein meist wolkenloser Himmel. Insgesamt wurden an 9 Tagen knapp 800 Kilometer zurückgelegt. Ein Highlight war sicherlich die Fahrt entlag der Küstenstraße im Westen der Insel. Hierzu ging es bereits um acht Uhr morgens mit dem Bus nach Port Andratx und von dort dann mit dem Rad über die Küstenstraße zurück nach Pollenca. Während dieser Tour konnten immer wieder tolle Ausblicke genossen werden, trotz des ständigen auf und ab auf der Ma 10. Ein weiterer Berg war der Coll d’Honor mit 550 Metern. Dieser Berg ist Radsportlern besser als „der Orient“ bekannt, nach der Ortschaft, welche kurz nach der Überquerung durchfahren wird. Nach der Ankunft in Hamburg war herrschte allerdings leichte Ernüchterung, statt des erwarteten Frühlings hatte der Winter wieder Einzug in die heimischen Gefilde gehalten.

 

Ende April machte sich auch Klaus auf den Weg nach Mallorca. Leider hatte er nicht so viel Glück mit dem Wetter, gleich zu Anfang zog ein Tief über die Insel, welches das Rennrad fahren für einen Tag unmöglich machte. Nach dem Abzug dieser Schlechtwetterfront konnte aber auch Klaus endlich in den Sattel steigen und seine Trainingsrunden abspulen, wenn auch bei tieferen Temperaturen. In 10 Tagen fuhr er so 900 Kilometer ein, unter anderem auf dem Klosterberg Randa in der Inselmitte und auf dem Weg zum Kloster Lluc im Nord-Westen Mallorcas. Mit guter Form konnte Klaus so in das nun endlich auch warme Deutschland zurückkehren.

Saisonstart der Radsportfreunde Edewecht

 

Am 03.04.2016 fand die erste Ausfahrt der Radsportfreunde Edewecht statt. 11 Radsportler trafen sich um 10 Uhr zur ersten gemeinsamen Ausfahrt, darunter zwei Gäste. Die 85 Kilometer lange Döpke-Runde wurde mit einem Schnitt von 29,5 km/h gefahren. 

 

Ab sofort werden die Radsportfreunde Edewecht wieder jeden Sonntag ihre Ausfahrt um 10 Uhr in der Holljestraße in Edewecht starten. Manchmal werden allerdings auch die RTF in der Umgebung gefahren.

Saisoneröffnung in Aurich

Am Sonntag den 13.03.2016 fuhren Tina Wilken und Katrin Vahlenkamp nach Aurich um dort an der Saisoneröffnung des MTV Aurich teilzunehmen. Gemeinsam mit ca. 70 weiteren Radsportlern nahmen sie eine 70 Kilometer lange Strecke unter die Räder. Auch bei dieser Strecke handelt es sich um eine Permanente RTF, so dass die ersten 2 Punkte der Saison in die Wertungskarte eingetragen wurden.

 

Erste Ausfahrt 2016

 

Am 12.03.2016 trafen sich 4 Mitglieder der Radsportfreunde Edewecht zur ersten gemeinsamen Ausfahrt im Jahr 2016. Gefahren wurde die Hausrunde der Edewechter Rennradtruppe, welche über Bösel und Garrel nach Varelbusch und zurück über Petersdorf und Jeddeloh II führt. Belohnt wurden die Sportler mit einem sonnigen Frühlingstag.

 

Am Abend fand ein Treffen der Radsportabteilung statt. Hier wurden unter anderem Ziele für die Saison besprochen. Dazu wurde beschlossen die Außendarstellung der Radsportfreunde Edewecht zu forcieren. Dazu gehört die neue Homepage www.radsportfreunde-edewecht.jimdo.com und ein Facebook-Auftritt. Eine ebenfalls wichtige Entscheidung betrifft die Hausrunde, diese wird ab 2017 als Permanente RTF angeboten. Das bedeutet das andere Sportler diese (dann ausgeschilderte Strecke) abfahren können. Dafür gibt es dann 2 Punkte für die Jahreswertung im Tourenfahren.

Am Nikolaustag trafen sich die RSF Mitglieder zum gemeinsamen Glühweintrinken auf dem Edewechter Weihnachtsmarkt. 


Dabei wurden die Gespräche auch schon in die Richtung der Saison 2016 gelenkt. Einige Mitglieder planen einen Start beim Ötztaler Radmarathon, sollten sie einen Startplatz bekommen.

Seit Dezember 2015 haben die Radsportfreunde einen ausgebildeten Radsporttrainer in ihren Reihen. Abteilungsleiterin Tina Wilken hat alle erfolderlichen Kurse für die Lizenz absolviert und darf sich nun Trainer C Radsport - Breitensport nennen.